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COOL UP!

Mit Kühlung zum Erfolg

Sport und Wärme sind positiv besetzt. Wenn die Sonne scheint, ist man gerne an der frischen Luft und genießt die Bewegung. Alles ist gut - bis man schwitzt. Und auch hier galt bisher die Devise: „Ohne Schweiß kein Preis“.

Somit finden die meisten wichtigen Wettkämpfe im Sommer statt – zum Trainingslager fliegt man in den Süden – Aufwärmen muss sein. Als ehemalige Profisportlerin und Landestrainerin kenne ich das nur zu gut.

Bis vor wenigen Jahren einige Sportwissenschaftler diese Paradigmen in Frage stellten und zahlreiche Studien veranlassten. Das Ergebnis: Besser Abkühlen!

Paradigmenwechsel dauern erfahrungsgemäß immer etwas länger. Zwischenzeitlich haben jedoch viele Sportler, Trainer und Funktionäre erkannt, dass Schwitzen nichts anderes ist als eine Abwehrreaktion des Körpers aufgrund der Gefahr der Kerntemperaturerhöhung und der damit verbundenen Folgen wie höhere Herzfrequenz, Laktat, VO2max, etc. Die Folge ist ein enormer Energieverbrauch.

Was wäre, wenn man diese Energie sparen und beim folgenden Wettkampf oder Turnier erfolgreich für den Sieg einsetzen würde?

Deshalb: COOL UP!

 

Sabine Stein



 

Sabine Stein, CEO IdeniXx

Sportwissenschaftlerin und ehemalige Profisportlerin und Landestrainerin

 

SIE HABEN FRAGEN? Ich freue mich auf Ihre Nachricht: sabine@idenixx.com


 

MEHR LEISTUNG DURCH KÜHLUNG

Über 1000 internationale Studien beweisen Effizienz

 

IdeniXx: Herr Professor Joch, seit wann beschäftigen Sie sich mit dem Thema Kühlung im Sport?


Professor Joch:
Vor 18 Jahren (1998) habe ich begonnen, den Zusammenhang von Thermoregulation bzw. den Einfluss von Wärme und Kälte auf die sportliche Leistung zu untersuchen. Damals gab es noch kaum Studien dazu. Das hat sich mittlerweile geändert.

IdeniXx: Wie ist der momentane Stand der Wissenschaft?


Professor Ückert:
Leistungssport findet immer mehr im Grenzbereich der menschlichen Leistungsfähigkeit statt.Deshalb ist es wichtig zu wissen: Temperatur und Energiehaushalt gehören zusammen. Die Temperatur stellt im Sport eine wichtige und leistungsbestimmende Komponente dar, weil alle menschlichen Leistungen von der Temperatur abhängen. Somit war es vorauszusehen, dass die Studien zum Thema Temperatur und Leistung fast ausschließlich zum Ergebnis hatten, dass die sportlichen Resultate bei niedrigeren Temperaturen oder mit Kühlung besser waren.

IdeniXx: Wie passen diese Ergebnisse mit dem üblichen Aufwärmen im Sport zusammen? Man hat manchmal das Gefühl, einige Sportler sind nach dem Aufwärmen schon so verschwitzt, als hätten sie die sportliche Leistung schon hinter sich.


Professor Joch:
Da haben Sie recht. Glücklicherweise ändert sich dies momentan – allerdings ist dieser Paradigmenwechsel bei der Vorbereitung auf sportliche Belastungen ein langsamer Prozess: man trennt sich ungern von alten Gewohnheiten, auch wenn diese ineffektiv sind. Vorbereitungen mit dem Ziel, die sportliche Leistung zu optimieren, sollten mit wenig Wärmeentwicklung und einer geringen Ermüdung verbunden sein. Die „klassischen“ und „traditionellen“ Aufwärmprogramme genügen diesen Anforderungen nicht.

IdeniXx: Besteht dann nicht die Gefahr, dass es ohne Aufwärmen zu Verletzungen kommt?


Professor Joch:
Diese frühere Lehrmeinung, dass ohne Aufwärmen Muskelverletzungen, Muskelzerrungen, usw. eintreten, ist wissenschaftlich am Menschen nicht belegt. Muskelverletzungen sind vor allem durch Ermüdung oder Microverletzungen bedingt.

Professor Ückert:
Die Wärmeproduktion durch körperliche Arbeit findet in der Muskulatur statt und breitet sich dann erst über den Blutstrom im Körper aus. Der Muskel ist also der erste Körperteil, der von der Wärmeproduktion im Kontext von muskulärer Arbeit betroffen ist. Die Temperatur im Muskel ist also immer höher als die Körperkerntemperatur. Die Muskeln sind also  unter „Arbeitsbedingungen im Sport bei Warmblütlern/homoiothermen Lebewesen  wie dem Mensch immer „auf Betriebstemperatur“. Sie sind der Hauptwärmelieferant für den ganzen Körper – unter muskulärer Arbeit zu etwa 60% der Gesamtkörperwärme. Es geht also nie darum Muskelwärme zu erzeugen, sondern – genau im Gegenteil – die überschüssig produzierte Wärme abzugeben um einen Wärmeüberschuß zu vermeiden.

IdeniXx: Also Aufwärmen ohne Schwitzen?


Professor Joch:
Genau!

IdeniXx: Was ist bei sportlicher Anstrengung insgesamt? Ist Schwitzen hier auch kontraproduktiv?


Professor Ückert:
Ein Großteil der im Stoffwechsel umgesetzten Energie geht in Form von Wärme verloren. Um diese Wärme loszuwerden, benötigt der Körper zusätzliche Energie. Energie, die man eigentlich für die sportliche Leistung dringend benötigt. Somit ist es nur logisch, dass in Studien durch Kühlung eine Leistungssteigerung von bis zu 10% festgestellt wurde. In den meisten Fällen wurde dies durch Precooling - also Kühlung vor dem Sport - realisiert, da bis vor kurzem keine Kühlmöglichkeiten vorhanden waren, die auch während des Sports verwendet werden konnten.

IdeniXx: Dafür gibt es ja jetzt eine Lösung


Professor Joch:
Richtig, IdeniXx- Kühlfunktionskleidung mit COOLINE Technologie. Mit dieser Technologie konnten wir nachweisen, dass die Leistung bei 30°C Umgebungstemperatur bis zu 10%, bei Spitzensportlern allerdings etwas geringer, verbessert war. Zudem haben wir gezeigt, dass Kühlung in der Pause zwischen sportlichen Belastungen auch regenerative Wirkung zeigt und deshalb in der Anwendung sehr sinnvoll ist.

IdeniXx: Professor Ückert, Professor Joch, vielen Dank für das Gespräch.

  

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Prof. Dr. habil. Sandra Ückert

 
 

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Prof. emer. Dr. Winfried Joch

Sport und angewandte Trainingswissenschaft

COOL VORBEREITEN

Wie funktioniert Precooling?

Wenn man an warmen Tagen seinen Körper vor der sportlichen Aktivität „vorkühlt“, startet der Körper mit einer niedrigeren Temperatur. Das heißt, es dauert dann länger bis der Körper erhitzt und Energie zum Schwitzen aufbringen muss. Wichtig ist dabei, dass das „Precooling“ mindestens 20 min. durchgeführt wird, da der Körper sonst nicht ausreichend gekühlt ist. Und: es ist wichtig, mit der richtigen Temperatur zu kühlen. "Viel hilft viel" ist hierbei die falsche Herangehensweise.

Manche "Precooling-Studien" haben schon deswegen keine guten Ergebnisse erbracht, weil die Kühltemperatur einfach zu kalt war. Der Körper arbeitet dann gegen die Kälte, da er immer versucht, seine Wohlfühltemperatur von 36,8-37°C  beizubehalten. Das bedeutet, dass bei falscher Anwendung durch zu viel Kälte ein gegenteiliger Effekt erzeugt wird. Der Körper meint sich „Aufwärmen“ zu müssen und verbraucht wieder Energie.

Es kommt dabei natürlich immer auf die Kühlmethode und die Umgebungsbedingungen an.

Bei der Verwendung der IDENIXX Kühlprodukte erzielt man in der Regel eine Temperatur von 18-22°C. Da die Hauttemperatur zwischen 28-32°C beträgt, kommt es dadurch zu einer effektiven, aber verträglichen Kühlung durch Precooling. Dies bestätigen die mit COOLINE Technologie durchgeführten Studien.

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Motorrad-Weltmeister Sandro Cortese beim Precooling

 

 

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IDENIXX Weltklasse

Ein Vorbild für die Formel 1

Nicht nur Leichtathleten und Fußballer, sondern auch die Formel 1 und andere Spitzensportler arbeiten bereits mit der Kühlfunktionskleidung mit COOLINE SX3 Technologie.

Im Video erklärt Paul Seaby, Teamchef des Lotus Formel 1 Teams, den Weg von MS bis zur Formel 1.

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Video: youtube

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EINMAL NEUE POWER, BITTE!

COOLINE- Technologie mit IdeniXx bei der TOUR DE FRANCE

Die Tour de France ist beendet und die Sieger stehen fest. Eine der größten Herausforderungen dabei war wieder einmal die Hitze. Bereits beim ersten Rennen in Utrecht klagten Spitzenfahrer wie Tony Martin über das extreme Hitzerennen. „Ich muss damit leben, dass die Hitze mich abgetötet hat", sagte der enttäuschte Martin in der ARD. Deshalb setzten einige Teams 2015 auf professionelle Kühlung zum Aufwärmen als auch in der Regeneration. Allen voraus das Trek Factory-Team, das durch Precooling mit den neuen performance Bike Kühlwesten und Armcoolern bereits vor dem Rennen wichtige Energiereserven sichern konnte. Auch IAM Cycling und weitere Teams setzen auf die COOLINE Technologie.

Mehr zu performance Bike Kühlwesten, Race Bandanas und Armcoolern unter shop.idenixx.com und http://cyclingtips.com.au/2015/07/tour-de-france-tech-tt-bikes-helmets-and-more/

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Trek Factory beim Precooling während der Tour de France

Höchste Evidenz

Kälteapplikation im Spitzensport

Das Thema Kälteapplikation war bisher in den Köpfen der meisten Menschen  eng mit Eissprays und  Eisanwendungen verbunden. Nach und nach kamen Kältekammern dazu, wie sie beim Bundesleistungszentrum in Kienbaum vorhanden sind oder Eistonnen wie sie zur Regeneration bei der Deutschen Fußball Nationalmannschaft verwendet werden. In zahlreichen Studien  wurde jedoch immer wieder nachgewiesen, dass Precooling - also Kälteanwendung vor dem Sport und in den Pausen (Intercooling) - deutliche Effekte auf die Leistungsfähigkeit hat. In einer Publikation des Bundesinstituts für Sportwissenschaften von Sportwissenschaftlern und Sportmedizinern unter der Leitung von Prof. Dr. Tim Meyer, dem Arzt der Deutschen Fußballnationalmannschaft, wurde 2010 eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Evidenz von Precooling veröffentlicht.

Fazit: "Bei gut ausdauertrainierten Athleten konnte eine durchschnittliche Leistungssteigerung von 3,7% in einem praxisrelevanten Zeitfahren beobachtet werden."

Faude

Faude, Oliver; Wegmann, Melissa; Krieg, Anne; Meyer, Tim
(2010) ISBN 978-3-86884-513-6